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Nachbericht
13. Juni 2026
Der Begriff der „Entortung“ beschreibt eine zentrale Erfahrung der Moderne: die Auflösung gewachsener Bindungen an Raum, Herkunft und kulturelle Ordnung. Globale Vernetzung, steigende Mobilität und digitale Lebenswelten lösen traditionelle Verankerungen zunehmend auf und stellen Fragen von Identität und Zugehörigkeit neu.
Welche Bedeutung hat es, wenn der Mensch seinen „Ort“ verliert – geografisch, kulturell und geistig. Im Mittelpunkt stehen Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen dieser Entwicklung sowie die Frage, ob und wie neue Formen von Verortung entstehen können.